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- Kaizen
Japanische Denkweise, welche die Verbesserung der Produkt- und Prozessqualität durch Einbezug sämtlicher Mitglieder der Unternehmung anstrebt. Kaizen ist unternehmensübergreifend und zeichnet sich durch Streben nach Vollkommenheit, Problembewusstsein, Verbesserung in kleinen Schritten, prozessorientiertes Denken und Handeln, -> Kunden- und Mitarbeiterorientierung sowie durch aktive Kooperation von Vorgesetzten und Mitarbeitern aus.
- Kampagnen-Management
Planung, Realisierung, Verfolgung und Erfolgsmessung von Kampagnen, die auf mehrdimensionalen Segmentierungen der Kunden und Interessenten basieren und eine zielgruppengerechte Ansprache ermöglichen.
- Kanban
In Japan entwickeltes Organisationsprinzip zur Optimierung der Material- und Informationsflüsse zwischen Lieferant und Abnehmer nach dem Hol-Prinzip. Siehe auch -> Just-In-Time.
- Kernkompetenz
Von Gary Hamel und C.K. Prahalad geprägter Begriff, der ein Portfolio an Technologien beschreibt, das dem Unternehmen Zugang zu einer Vielzahl von Märkten erlaubt und von der Konkurrenz schwer imitierbar ist. Die hergestellten Endprodukte müssen einen wesentlichen Beitrag zum Kundennutzen leisten.
- Key Account Management
Strategischer Ansatz im -> Marketing, der auf verbesserte Interaktionsbeziehungen mit denjenigen Kunden fokussiert, die einen beträchtlichen Teil des Umsatzes ausmachen und somit den Schlüssel für die Erschließung von Märkten darstellen.
- Knowledge Management
Ansatz zur Wissens(re-)produktion, -distribution, -verwertung und -logistik. Es setzt die Aufbereitung der im Unternehmen vorhandenen -> Informationen in -> Wissen voraus, wobei der unmittelbare Bezug zu den Unternehmenszielen sichergestellt wird. Das inhaltlich optimierte -> Wissen wird personenungebunden in einer Wissensbasis konserviert. Die Unternehmensmitglieder verfügen über weitreichende Zugriffsrechte auf die Wissensbasis. Lernprozesse werden so initiiert und neues -> Wissen generiert.
- Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (
Siehe -> Kaizen
- Konvergenz
Phänomen innerhalb der -> TIME-Branchen. Die Technologiekonvergenz basiert auf der gemeinsamen Anwendung digitaler Technologien und der Nutzung gleicher Trägermedien. Auf dieser Ebene aufbauend folgt derzeit die Marktkonvergenz, die zu einer vertikalen und horizontalen Integration auf der -> Wertschöpfungskette führt. Eine Zuordnung der Dienstleistungen innerhalb der -> TIME-Branchen ist dadurch nicht mehr einwandfrei möglich. Die Konvergenz von Technologien, Märkten und Diensten wird zu einem einheitlichen rechtlichen Regelungsumfeld führen.
- Kooperationsmanagement
bewusste und proaktive Gestaltung strategischer Netzwerke zwischen Unternehmen, die sowohl aufbau- als auch ablauforganisatorische Aspekte berücksichtigt, um effiziente Organisationsstrukturen zu schaffen. Dies umfasst die Zielfindung, Motivation und Problemfelder, die Partnersuche und –beurteilung, die Wahl der Kooperationsform, die vertragliche Ausgestaltung und die Regelung von Führungsmechanismen.
- Krisenmanagement
Aus der Politik stammender Ansatz zur Unternehmensführung mit dem Ziel der Krisenerkennung, -vermeidung, -bewältigung und -nachbereitung. Dies umfasst die frühzeitige Antizipation potenzieller Krisen mittels Szenariotechniken, die Früherkennung latenter Krisen mittels Frühwarnsysteme (-> Issues Management) und die aktive Kommunikationspolitik während der akuten bzw. Nachkrisenphase.
- Kulturmanagement
Aus der Organisationstheorie stammendes Konzept zur Analyse, zur Verstärkung oder Veränderung einer vorhandenen sowie zur Stabilisierung einer neuen -> Unternehmenskultur auf Basis von -> Value (Based) Management und -> Symbolisches Management. Transdisziplinärer Ansatz zur Vermittlung zwischen Kunst, Kultur und Betriebswirtschaftslehre.
- Kundenorientierung
Denkhaltung, die in ihrer Maximalform bestrebt ist, möglichst zeitgleich mit dem Entstehen des Kundenwunsches, gemeinsam mit dem Kunden ein auf Kundenbedürfnisse hin individualisiertes Produkt zu schaffen.
- Kundenwertanalyse
Ansatz zur Ausschöpfung des Produktivitätssteigerungspotenzials in den Bereichen -> Marketing und Vertrieb durch quantitative Maßzahlen (Umsatz oder Profitabilität) und qualitative Kriterien (Referenz- oder Kooperationspotenzial). Die Operationalisierung der Kriterien bedarf bestimmter Analyseverfahren: Periodenbezogene Kundenwertanalysen entsprechen der traditionellen Denkweise des Rechnungswesens. Unter den periodenunabhängigen Kundenwertanalysen lassen sich ABC-Analysen, Scoring-Modelle und Portfolio-Ansätze subsumieren. Die wichtigste periodenübergreifende Kundenwertanalyse stellt der Customer Lifetime Value dar.
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