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Alevion Unternehmensberatung
Wilhelm Tomczak

Praxis für Prozesse.

 
 

Lexikon

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S

(High-) Speed Management

Ansatz zur Beschleunigung der Leistungserstellung von Produkten und Dienstleistungen über die gesamte -> Wertschöpfungskette hinweg. Ziel ist, durch eine konsequent in der Organisation implementierte Zeitorientierung offensive Marktbearbeitungsstrategien generieren und die System- bzw. Handlungsflexibilität hinsichtlich unvorhergesehener Marktveränderungen erhöhen zu können. Dies umfasst den Einsatz geschwindigkeitsfördernder IuK-Technologien und eine strategische Neuausrichtung von -> Unternehmenskultur und -struktur.

SAP IS-M/AM

Abk. für SAP Industry Solution-Media/Advertising Management, SAP-Branchenlösung für Verlage, speziell für das Werbemanagement.

SAP IS-M/SD

Abk. für SAP Industry Solution-Media/Sales & Distribution, SAP-Branchenlösung für Verlage, speziell für den Medienvertrieb.

SAP Strategic Enterprise Management (SAP

Informationssystem der SAP AG für strategische Managementprozesse, das als Ergänzung zu operativen -> ERP-Systemen gedacht ist und Konzepte wie -> Wertorientiertes Management und -> Balanced Scorecard integriert.

Scientific Management

Dem Taylorismus folgender Ansatz zur wissenschaftlichen Gestaltung der Arbeitsverrichtung. Auf der Grundlage von Arbeits- und Zeitstudien werden Arbeitsabläufe exakt analysiert. Ziel ist, den Einsatz menschlicher Arbeit zu optimieren und so Leistungsreserven auszuschöpfen.

Service Management

Gestaltung gegenwärtiger und zukünftiger Serviceleistungen und ihre Kombination zu einem attraktiven Serviceprogramm. Unterschiedliche Ziele werden dabei verfolgt. Zum einen dient das Service Management der Profilierung und Differenzierung eigener Produkte von Konkurrenzprodukten, zum anderen der Differenzierung des eigenen Produktangebotes mit Hilfe gezielter Dienstleistungsangebote für besondere Kunden. Es kann ferner Erlöseinbußen bei niedrigen Produktpreisen durch getrennt honorierte Serviceleistungen ausgleichen oder Innovationsvorteile realisieren, die aus dem direkten Kontakt zum Kunden resultieren und sich in der Aktualisierung des Informationsniveaus und der Problemnähe äußern.

Shareholder Value-Ansatz

Maximierung des auf den einzelnen Anteilseigner entfallenden Marktwerts des Unternehmens; als Rentabilitätskennziffer wird üblicherweise der Cash Flow herangezogen.

Skill Management

Konzept zum Schaffen von Transparenz der vorhandenen Mitarbeiterqualifikationen (Skills). Dies umfasst die Erfassung und Pflege der individuellen Qualifikationen, die Skill-Recherche und die Einbindung in ein unternehmensweites -> Human Ressource bzw. -> Knowledge Management.

Stakeholder-Ansatz

Orientierung der -> Strategie an relevanten, unternehmensinternen wie auch -externen Interessengruppen, die Zielansprüche äußern, ein Einsatzrisiko tragen und über eine entsprechende Macht zur Durchsetzung ihrer Interessen verfügen.

Strategie

Richtungsweisendes Planungs- und Handlungsobjekt, dessen Zeithorizont langfristig ausgelegt, das organisatorisch überwiegend oberen Hierarchieebenen eines Unternehmens zugeordnet ist, in zentralem Zusammenhang mit wesentlichen Erfolgsfaktoren des Unternehmens steht und ein hohes Maß an Komplexitätsreduktion erfordert.

Supply Chain Management (SCM)

Planung, Steuerung und Optimierung des Geld-, Daten- und Materialflusses der Versorgungs- bzw. -> Wertschöpfungskette über alle Stufen von der Rohstoffgewinnung, über Produktions- und Logistikstufen bis hin zum Absatz an den Endverbraucher. SCM verfolgt das Ziel, Lieferzeiten zu verkürzen und Bestände abzubauen, um in allen relevanten Prozessen die -> Wertschöpfung zu erhöhen. Notwendig ist ein kompletter Überblick über alle logistischen Netzwerke, eine Leistungsbemessung der einzelnen Schritte und ein hohes Maß an Zusammenarbeit.

Symbolisches Management

Konzept zur Beeinflussung des Wertesystems der Mitarbeiter durch bewussten Einsatz von Symbolen, wie z. B. Rituale, Witze oder Pausenregelungen.

Synergiemanagement

Anwendungsorientierter Gesamtansatz zur vernetzten Führung im Sinne eines ziel- bzw. führungserfolgsorientierten Zusammenwirkens fremd- und partiell selbstgesteuerter Markt-, Verhaltens- und Geschäftsprozesse. Ziel ist die Neuorientierung des betrieblichen Denkens und Handelns durch Nutzung von Prozess- und Outputsynergien.

Systemisches Management

Aus der Systemtheorie stammender Ansatz, der das Unternehmen als komplexes, lebendes System begreift und in drei Ebenen unterteilt. Der physikalisch-technische Bereich umfasst die -> Aufbau- und -> Ablauforganisation. Der biologisch-funktionelle Bereich beschreibt das Unternehmen als offenes System mit vorstrukturiertem Wachstumsmustern und sich selbst erneuernden Strukturen. Das soziale System beschäftigt sich mit der Kommunikation, der Wahrnehmung, dem Lernen und der Kultur von vernetzten Gruppen sowie der Aufrechterhaltung von Sinncodes.

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