Die Ale­vion Unternehmens­ber­atung ist Mit­glied im Bun­desver­band Deutsch­er Unternehmens­ber­ater BDU e.V. und berät nach dessen Grund­sätzen.
Durch eine Mit­glied­schaft im BDU kön­nen die Klien­ten sich­er sein, dass es sich um eine ser­iöse und kom­pe­tente Beratung han­delt. BDU-Mit­glieder verpflicht­en sich, die Beruf­s­grund­sätze des BDU einzuhal­ten.

Die Grund­sätze des Bun­desver­ban­des Deutsch­er Unternehmens­ber­ater BDU e.V. für den Beruf »Unternehmens­ber­ater« berück­sichti­gen dabei auch die Beruf­s­grund­sätze der inter­na­tionalen Dachver­bände FEACO und ICMCI.

Berufsgrundsätze des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater BDU e. V.

Präambel

Der Bun­desver­band Deutsch­er Unternehmens­ber­ater BDU e.V. ver­ste­ht die Dien­stleis­tung Unternehmens­ber­atung als wichti­gen Bestandteil ein­er arbeit­steili­gen und sozialen Mark­twirtschaft. Seit sein­er Grün­dung im Jahr 1954 set­zt sich der BDU dafür ein, die Qual­ität und Trans­parenz im Unternehmens­ber­atungs­markt stetig zu verbessern und hochw­er­tige Beruf­s­stan­dards zu ver­ankern.

§ 1 Anwendungsbereich

Diese Beruf­s­grund­sätze gel­ten für alle Unternehmens- und Per­son­al­ber­ater, Unternehmens- und Per­son­al­ber­a­terin­nen und Unternehmens- und Per­son­al­ber­atungs­ge­sellschaften im Bun­desver­band Deutsch­er Unternehmens­ber­ater BDU e.V. (im Fol­gen­den „Berater“ genan­nt). Sie sind Ver­hal­tenskodex im Sinne der Richtlin­ie 2006/123/EG des Europäis­chen Par­la­ments und des Rates vom 12. Dezem­ber 2006 über Dien­stleis­tun­gen im Bin­nen­markt.

§ 2 Berufsausübung

Der Berater übt seinen Beruf eigen­ver­ant­wortlich, gewis­senhaft und mit der erforder­lichen Sorgfalt aus. Er übern­immt nur Aufträge, wenn er über die dafür erforder­liche Kom­pe­tenz und die zur Bear­beitung erforder­liche Zeit ver­fü­gen kann.
Aufträge, die rechtswidrige oder unlautere Hand­lun­gen erfordern, wer­den abgelehnt oder nicht aus­ge­führt.
Der Berater unter­richtet den Auf­tragge­ber über alle für die Zusam­me­nar­beit wesentlichen Vorgänge und Maß­nah­men.
Diese Infor­ma­tion­spflicht gilt eben­falls bei Koop­er­a­tio­nen, Arbeits­ge­mein­schaften und weit­eren For­men beru­flich­er Zusam­me­nar­beit mit anderen BDU-Beratern.

§ 3 Verschwiegenheit

Der Berater ist zur Ver­schwiegen­heit über betriebliche Inter­na des Auf­tragge­bers verpflichtet. Diese Pflicht erstreckt sich nicht auf Tat­sachen, die offenkundig oder all­ge­mein bekan­nt sind oder ihrer Bedeu­tung nach kein­er Geheimhal­tung bedür­fen.
Sie gilt auch nicht, soweit sie in einem staatlichen Ver­fahren oder zur Durch­set­zung oder Abwehr von Ansprüchen aus dem Auf­tragsver­hält­nis offen­gelegt wer­den müssen.
Mitar­beit­er und son­stige Dritte, die bei ein­er Tätigkeit mitwirken, wer­den zur Ver­schwiegen­heit verpflichtet.
Geschäfts- und Betrieb­s­ge­heimnisse des Auf­tragge­bers dür­fen nicht unbefugt ver­w­ertet wer­den.
Die Vorschriften der Daten­schutzge­set­ze des Bun­des und der Län­der wer­den einge­hal­ten. Der Berater trägt Sorge dafür, dass Unbefugte vor, während und nach Beendi­gung des Auf­trags keine Ein­sicht in interne Unter­la­gen sowie ver­trauliche Beratungsergeb­nisse des Auf­tragge­bers erhal­ten.

§ 4 Interessenkollision

Der Berater führt die Beratung unvor­ein­genom­men und objek­tiv durch; dies schließt ins­beson­dere Gefäl­ligkeitsgutacht­en aus. Er nimmt von Drit­ten für sich oder andere keine finanziellen oder
materiellen Zuwen­dun­gen — etwa Pro­vi­sio­nen — an, die seine Unab­hängigkeit gefährden und dem Auf­tragge­ber nicht bekan­nt sind.
Der Berater darf nicht tätig wer­den, wenn er einen oder mehrere andere Auf­tragge­ber in der­sel­ben Sache im wider­stre­i­t­en­den Inter­esse berät. Aus­nah­men gel­ten ins­beson­dere, wenn die Auf­tragge­ber damit ein­ver­standen sind.
Es wer­den keine Mitar­beit­er des Auf­tragge­bers abge­wor­ben.

§ 5 Fremde Vermögenswerte

Anver­traute fremde Ver­mö­genswerte wer­den mit beson­der­er Sorgfalt behan­delt.

§ 6 Werbung

Wer­bung darf nicht unlauter und ins­beson­dere nicht irreführend sein. Namentliche Hin­weise auf Ref­eren­zen sind nur zuläs­sig, soweit der Auf­tragge­ber aus­drück­lich eingewil­ligt hat.

§ 7 Honorar

Unternehmens­ber­ater berech­nen Hon­o­rare, die im angemesse­nen Ver­hält­nis zur Leis­tung oder zum Ergeb­nis ste­hen und die vor Beginn der Beratungstätigkeit mit dem Klien­ten abges­timmt wor­den sind.

§ 8 Weiterbildung

Der Berater bildet sich in dem Maße fach­lich fort, um die zu sein­er Beruf­sausübung erforder­lichen Kom­pe­ten­zen zu erhal­ten und weit­erzuen­twick­eln.

§ 9 Information gemäß § 2 DL-InfoV

Diese Beruf­s­grund­sätze sind unter www.bdu.de/Berufsgrundsaetze.html abruf­bar.

Beschw­er­den kön­nen an fol­gende Adressen gerichtet wer­den:

Bun­desver­band Deutsch­er Unternehmens­ber­ater BDU e.V.,
Joseph-Schum­peter-Allee 29, 53227 Bonn
oder info@bdu.de.